Bedingt durch die aufkommende Industrialisierung und die wachsende Bevölkerungszunahme im 18. Jahrhundert waren Hungersnöte in der damaligen Zeit keine Seltenheit. Durch Erlasse der Obrigkeit wurde daher vermehrt Obstbau verordnet. Obstbau galt als bedeutender und einträglicher Zweig der Landwirtschaft und versorgte die einheimische Bevölkerung mit frischem, aber auch mit haltbar gemachtem Obst, sowie mit Futter für das Milchvieh. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sind Streuobstwiesen heute auch wichtige Lebensräume und Rückzugsrefugien für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, allerdings heute auch stark gefährdet. Die Teilnehmer/innen sollen bei der Aktion einen Einblick in die Vielfalt einer Streuobstwiese bekommen und sich aktiv mit der Verarbeitung ihrer Früchte auseinandersetzen.
ab 6 Jahren
ca. 2 Stunden
buchbar im September und Oktober
max. 15 Teilnehmer/innen und mind. zwei erwachsene Begleitpersonen
Aktionsgebühr: 60,00 €
Materialgebühr: keine
Museumseintritt: je Kind 3,00 €, je Erwachsener 6,00 €; Gruppenpreis ab 15 zahlenden Personen je Kind 2,50 €, je Erwachsener 5,00 €. Das Geburtstagskind erhält freien Eintritt und eine Überraschung.