ab Klasse 1/2
ca. 3 Stunden
buchbar im September und Oktober
max. 25 Teilnehmer/innen und mind. zwei erwachsene Begleitpersonen
Aktionsgebühr: 60,00 €
Materialgebühr: keine
Museumseintritt: Gruppenpreis ab 15 zahlenden Personen je Kind 2,50 €, je Erwachsener 5,00 €
freier Eintritt für bis zu vier Erwachsene als Begleitpersonen und zur Mithilfe
Erlasse der Obrigkeit führten in Württemberg zur verstärkten Anpflanzung von Obstbäumen. Im 19. Jahrhundert wurde aufgrund des Bevölkerungswachstums sowie aufgrund von Missernten und daraus resultierenden Hungersnöten durch König Wilhelm I. die Landwirtschaft besonders gefördert. Der Obstbau galt dabei als bedeutender und einträglicher Zweig der Landwirtschaft, der die Bevölkerung mit frischem, aber auch mit haltbar gemachtem Obst versorgen sollte. Außerdem lieferten die Streuobstwiesen Futter für das Milchvieh. Heute sind Streuobstwiesen wichtige Lebensräume und Rückzugsrefugien für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind allerdings stark gefährdet, da die Pflege der Streuobstwiesen und Streuobstbäume arbeitsintensiv und unwirtschaftlich ist.