Wir wünschen uns, dass alle Besucher unsere Angebote nutzen können. Leider sind, aufgrund der historischen Bauweise, in den Gebäuden des Freilichtmuseums Türschwellen oder steile Treppen oft nicht zu vermeiden. Doch wir bemühen uns, unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt im Freilichtmuseum Beuren zu ermöglichen.
Bitte sprechen Sie unsere Mitarbeiter/innen an, wenn Sie Hilfe brauchen oder wenn Sie Fragen haben. Wir helfen Ihnen gerne!
Unterstützt vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren e.V., bieten wir besondere Führungen und Mitmachaktionen für Menschen mit Behinderung an.
Wir freuen uns auf Sie!
Mit diesen Informationen wollen wir Sie schon bei der Vorbereitung Ihres Besuches unterstützen und informieren.
Das Freilichtmuseum Beuren liegt auf einem stark geneigten Gelände, das vom Tiefenbachtal in Richtung Beurener Fels ansteigt. Aufgrund dieser topographischen Situation und der besonderen Eigenheiten der Museumsgebäude ist ein Besuch des Museums gehbehinderten Museumsgästen ohne Begleitung nur bedingt anzuraten.
Die Wege im Museumsgelände sind aus Kies, Sand und Feinsplitt gebaut und zum Teil recht steil.
Wir bieten Führungen für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung, für Rollstuhlfahrer/innen und Menschen mit Geheinschränkung, für Menschen mit geistiger Behinderung sowie für Hörgeschädigte und Gehörlose (mit Gebärdensprachdolmetscher/in) an.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Rubrik Angebot für Gruppen
Für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige bieten wir öffentliche Führungen an. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsübersicht. Wir bitten um Voranmeldung zu diesen Veranstaltungen.
Behindertengerechte Parkplätze sind auf gleicher Höhe und ganz in der Nähe des Eingangsgebäudes über die reguläre Parkplatzzufahrt erreichbar. Bitte beachten Sie den Sonderwegweiser!
Kleinere Reisebusse mit Gruppen von gehbehinderten MuseumsbesucherInnen können auf eigene Verantwortung auf dem gleichen Weg zum Museumseingang gelangen, um aus- oder einsteigen zu lassen. Busfahrer sollten sich die Situation vorher anschauen, denn es muss ein Teil des Weges rückwärts zurückgefahren werden.
Gehbehinderte BesucherInnen (vor allem RollstuhlfahrerInnen) mit Begleitung können alle Museumsgebäude insgesamt von außen besichtigen. Leider können nur einzelne Häuser im Erdgeschoss ohne besondere Hilfsmittel besucht werden. Bitte haben Sie Verständnis für etwaige Erschwernisse durch Baumaßnahmen beim Wiederaufbau von Gebäuden.

Museumskasse, Gaststätte und Behinderten-WC
Bitte geben Sie an der Museumskasse Bescheid. Man öffnet Ihnen die Nebenpforte und über die hofseitige Rampe ist das Erdgeschoss gut erreichbar. Dort befindet sich die Kasse mit Bücherverkauf sowie das behindertengerechte WC. An der Kasse kann ein Rollstuhl kostenlos ausgeliehen werden.
Ebenerdig ist die Gartenwirtschaft erreichbar, hier werden Speisen und Getränke von der Bedienung gereicht. Bitte am Kiosk klingeln, wenn niemand unten ist.
Die Gaststätte im Obergeschoss ist leider nur über die Treppe erreichbar.

Ausstellungsbereich und Museumslädle
Die Scheuer ist im Erdgeschoss ebenerdig zugänglich. Dort findet sich ein Teil des Ausstellungsbereiches und der Museumsladen, der durch die Schaufenster von außen besichtigt werden kann. Während der Ladenöffnungszeiten bedienen Sie unsere Lädlesmitarbeiter gerne auch nach draußen.
Der Ausstellungsbereich im Obergeschoss ist leider nur über die Treppe erreichbar.
Im Untergeschoss befindet sich talseitig, ebenerdig erreichbar, der Sanitätsraum mit Waschbecken und Liege.
Beide Backhäuser können ebenerdig erreicht werden und zumindest von der Schwelle aus besichtigt werden.
Im Rathaus sind die oberen beiden Stockwerke (Lehrerwohnung und Seminarraum leider nur über eine schmale Treppe zu erreichen. Zur Besichtigung des Erdgeschosses sind drei Treppenstufen zu überwinden. Die Gefängniszelle ist von außen einsehbar und kann auch mit dem Rollstuhl befahren werden.

Das Bauernhaus kann mit Rollstuhl und Begleitperson durch die Tenne und die rückseitige Küchentür erreicht werden (Vorsicht, unebener Plattenbelag). Innerhalb des Erdgeschosses sind einzelne Schwellen zu überwinden.
Das Obergeschoss des Gebäudes ist leider nur über eine relativ steile Treppe erreichbar.
Die Tenne der “Schlegelscheuer” ist gut erreichbar, die linke Hälfte des Gebäudes ist nur über eine kleine gepflasterte Rampe bis zur Schwelle mit dem Rollstuhl erreichbar.
Der Schweinestall ist für alle BesucherInnen aufgrund der geringen Raumhöhe grundsätzlich nur von außen einsehbar.

Am Eingang der Schreinerwerkstatt befindet sich leider eine höhere Schwelle. Der Raum kann von außen jedoch gut überblickt werden.
Die Tenne ist ohne Hilfsmittel gut erreichbar. Die Wohnräume im Obergeschoss sind leider nur über eine relativ enge Treppe erreichbar.
Der Kalkofen ist von zwei Ebenen aus zu besichtigen (unten der Heizbereich und oberhalb der Böschung der Füllbereich). Beide Ebenen sind mit dem Rollstuhl erreichbar (jedoch steil).
Das Gebäude ist ebenerdig erreichbar (jedoch steil).
Das Erdgeschoss ist ebenerdig erreichbar, das Dachgeschoss leider nur über eine schmale Treppe.

Die Tenne ist ebenerdig gut erreichbar und bietet viel Platz. Der Stall und die hinteren Räumlichkeiten inklusive des Abganges zum Keller sind nur über hohe Schwellen und schmale Durchgänge erreichbar. Die beiden Obergeschosse sind ebenfalls nur über eine Außentreppe erreichbar. Die Außentoilette ist jederzeit einsehbar.
Das Erdgeschoss ist über eine Rampe zugänglich. Die Webkeller sind leider nur über eine schmale Treppe zugänglich. Gleiches gilt auch für das Obergeschoss.
Das Haus ist ebenerdig erreichbar. Eine Stufe und die Haustürschwelle sowie eine Stufe zur Küche erschweren leider den Zugang.

Beide Objekte können nur bedingt mit dem Rollstuhl erreicht werden (Zugang über schmalen Wiesenpfad). Der Innenraum des Bienenwagens kann gut durch die geöffnete Seitenwand besichtigt werden.
Das Gebäude kann ebenerdig erreicht und befahren werden. Die Teilnahme von Rollstuhlfahrer/innen am museumspädagogischen Programm ist selbstverständlich möglich. Beachten Sie unsere besonderen Angebote für Menschen mit Behinderung.
Unsere Besucherservice und die Museumspädagogen geben gerne Auskunft und freuen sich über Ihre Teilnahme.
Die Hausgärten und Museumsäcker sind ebenerdig erreichbar. Die erklärenden Texte für verschiedene Pflanzensorten sind gut einsehbar angebracht.
Die Zufahrt mit dem Rollstuhl ist mit Begleitperson gut möglich. Hier kann an rustikalen Sitzgruppen gerastet und gevespert werden (Selbstverpflegung).
Die meisten Vorführungen finden vor den Häusern und für Rollstuhlfahrer/innen gut erreichbar statt.
Soweit möglich, werden auch Vorträge, Sonderführungen, Ausstellungseröffnungen usw. so durchgeführt, dass gehbehinderte Museumsgäste teilnehmen können.
Wir bitten um Verständnis, wenn dies aus Mangel an geeigneten Räumen oder wegen der Eigenart der Veranstaltung in einzelnen Fällen nicht möglich ist. Wir geben Ihnen jedoch gerne zu den einzelnen Veranstaltungen Auskunft.
Bitte wählen Sie bei allgemeinen Fragen zum Veranstaltungsprogramm, Buchung von Führungen usw. direkt unser Infotelefon (0 70 25) 9 11 90 – 90 oder kontaktieren Sie uns über das entsprechende Formular.