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FREILICHTMUSEUM BEUREN - Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur
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Kalk ist eine der ältesten und wichtigsten Baustoffe: Man vermischt ihn mit Sand und Wasser zu Mörtel oder verwendet ihn beim Kalkmilchanstrich. In der Landwirtschaft und beim Gartenbau wird Kalk als Dünger eingesetzt. Doch bevor er verwendet werden kann, muss der Kalk gebrannt und gelöscht werden. Jahrhunderte lang tat man dies in Meileröfen. Im Freilichtmuseum Beuren wurde ein solcher Kalkofen nach einem Original rekonstruiert.
Kalkbrenntage im Freilichtmuseum Beuren: Von Donnerstag, 29. August bis Sonntag, 1. September
2002 Die nächsten Kalkbrenntage im Freilichtmuseum Beuren finden voraussichtlich in der Saison 2004 statt.
Bilder vom Kalkbrennen im Freilichtmuseum
Beuren ...
Beim Kalkbrennen und -löschen wird dem Kalkstein (CaCO3) beim Brennen Wasser (H2O) und die Kohlensäure (CO2) entzogen, dann bleibt der "Branntkalk" oder "Stückkalk" übrig, der fast die Hälfte seines Gewichts verloren hat. Kommt dieser "Branntkalk" beim Löschen mit Wasser in Berührung, so nimmt er dieses gierig auf und zerfällt unter Hitzeentwicklung. Löscht man mit wenig Wasser (Duschen), zerfällt der "Branntkalk" zu Pulver; löscht man mit viel Wasser, so entsteht ein Kalkbrei, der Sumpfkalk (Ca(OH)2). Er wird unter einer dünnen Wasserschicht in Erdgruben aufbewahrt. Dort zerfällt er immer mehr und erreicht nach Jahren seine beste Qualität. Setzt man diesen gelöschten Kalk der Luft aus, so nimmt er das Kohlendioxid wieder auf, welches man ihm beim Brennen ausgetrieben hat. Er wird wieder zu dem, was er war: Kalkstein.
Günter
Mann
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Copyright: © 1999 Freilichtmuseum
Beuren |