Der Schafstall wurde erstmals urkundlich im Jahre 1762 in einer Gebäude- und
Grundstücksbeschreibung erwähnt. Die Jahresringdatierung der Hölzer belegt
die Erbauungszeit um 1765.
Auch zweitverwendete Hölzer lassen sich nachweisen.
Im ersten Bauzustand waren Ausfachungen mit Bruchsteinmauerwerk geschlossen und
mit Kalkmörtel verputzt. Wesentliche bauliche Veränderungen hat das
Wirtschaftsgebäude nicht erlebt, da es stets als Schafstall genutzt wurde.
Der einstöckige Fachwerkbau hat eine Grundfläche von fast 150 m². Er
ist über einem niedrigen Sandsteinfundament errichtet ist. Das Gebäude
hat ein Satteldach mit Halbwalmen. Der Zugang zum Schafstall erfolgt über die
Giebelseite durch ein zweiflügeliges Tor. Das Erdgeschoss wird durch drei
Stützen in zwei Schiffe geteilt. Innenwände gibt es nicht.
Der Stall stammt aus Schlaitdorf,
Landkreis Esslingen

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