15. Februar 2018

Kopfbild Öschelbronn 720x124

Originalherd wieder an seinem Platz

Der Originalherd der Küche des Doppelwohnhauses aus Öschelbronn erstrahlt in der neuen Museumssaison im neuen Glanz. Seit Eröffnung des Hauses im März 2015 mussten die BesucherInnen mit einem schnöden Schild einer Abbildung des ramponierten Herdes Vorlieb nehmen. Der große Herd aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts hatte im Lauf seiner Geschichte schwer gelitten und musste sich daher einer grundlegenden „Verjüngungskur“ unterziehen.

Bildergalerie zur Restaurierung des Herdes im Haus aus Öschelbronn

Der Herd vor seiner Restaurierung in der Museumssammlung
Die Beschädigungen gerade im Inneren waren enorm.
Der Herd nach den ersten Überarbeitungen
Auch die Töpfe, Beschläge, Türen und das Schiffchen wurden überarbeitet.
Der Herd wurde mit Hilfe des Aufzuges an seinen neuen Standort gebracht und dort zusammengebaut.
Der alte/neue Herd an seinem Originalstandort in der Küche des Hauses aus Öschelbronn!
Der Herd ist nun das neue Herzstück der Küche im Gebäude.

Er diente ehemals einer stattlichen Zahl hungriger Mäuler zur Verköstigung .- der Familie Bühler und ihrem Gesinde. Über die Wintermonate konnten nun die technischen Mitarbeiter im Bereich der Museumssammlung, Stefan Gössel und Alfried Lemke, den Herd restaurieren. Dazu musste der Herd zerlegt und unbrauchbare, verrostete Teile und Bleche erneuert und gestrichen werden. Originalteile wurden gereinigt, entrostet, geradegebogen, geölt und schlussendlich wieder am Originalstandort zusammengebaut. Vielerlei handwerkliche Fähigkeiten waren gefragt gewesen. Schlosser- und Malerarbeiten sowie Kenntnisse in der Blechbearbeitung waren vonnöten – ganz abgesehen vom profunden technischen Verständnis der beiden Mitarbeiter.