MITMACHAKTION FAMILIEN-FERIEN-PROGRAMM

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Was tun, wenn es Nacht wird? Lichtquellen früher

FR 02.11.2018
14:00 - 17:00 Uhr

Am Freitag, den 2. November, geht es im Freilichtmuseum Beuren um das Landleben, wie es sich nach Einbruch der Dunkelheit einst abspielte. Die Mitmachaktion für Familien “Was tun, wenn es Nacht wird? Lichtquellen früher“, findet von 14 bis 17 Uhr an verschiedenen Stationen im Museumsgelände statt. Aufgrund der großen Beliebtheit der Veranstaltung in den vergangenen Jahren gibt es dieses Jahr zusätzliche neue Mitmachstationen. Die Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher offen, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen. Die Gäste sollten Taschenlampen mitbringen.

Lichtquellen in der Dunkelheit früher und heute
Heute machen beleuchtete Räume drinnen, Straßenlaternen, Ampeln, Neonreklame, Scheinwerfer- und Flutlichter draußen die Nacht fast zum Tag. Vor Erfindung der Elektrizität war das anders. Der Arbeitsalltag der Menschen wurde maßgeblich von den Jahreszeiten und vom Tageslicht bestimmt. Gearbeitet wurde von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Danach war eine Beleuchtung nur mit Hilfe von Kienspänen und Feuerstellen, von Talg, Kerzen und Petroleum möglich.

Beim Gang durch ausgewählte Gebäude wird gezeigt, wie man vor Erfindung des Streichholzes Feuer entfachte und einen Kienspan anzündete. Dies darf auch einmal selbst ausprobiert werden. Es geht um die Bedeutung der Kerzen im bäuerlichen Leben und darum, welche weitreichenden Umbrüche die Erfindung der Gasbeleuchtung und des elektrischen Lichts mit sich brachte. Auch fantasievollen Erzählungen darf an diesem Tag gelauscht werden: Mit Scherenschnitt-Motiven werden Geschichten von Licht und Schatten an eine Scheunenwand geworfen. Sein eigenes Windlicht basteln und verzieren ist bei der Mitmachaktion ebenfalls möglich – das Licht darf mit nach Hause genommen werden und leuchtet auf dem Heimweg den Weg in der Dunkelheit.