ERFAHREN

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Einige historische Gegenstände aus den Sammlungsbeständen „Landwirtschaft und Handwerk“ des Freilichtmuseums Beuren suchen ein neues zu Hause. Den Verkauf organisieren die Museumsverantwortlichen gemeinsam mit dem Förderverein des Freilichtmuseums Beuren und Mitgliedern des Kreistages des Landkreises Esslingen. Der Erlös kommt dem Erhalt der Museumssammlung zu Gute.

Fotografien: Christine Reinhold
Fotografien: Christine Reinhold

Freier Eintritt · Festpreise · Barzahlung · Abholung Großteile nach Terminabsprache

Treffpunkt: Museumsverwaltung, Moosbachweg 4, 72660 Beuren, GPS Koordinaten der Verwaltung: N 48.589507°; E 9.418872°.
Der Verkauf findet in einem Bunker statt, es ist keine Anfahrt mit Anhänger möglich.

Gegenstände: Der Erhaltungszustand ist unterschiedlich. Keine Gewährleistung auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit der Gegenstände. Die Gegenstände sind nicht lebensmittelecht. Die Rücknahme ist ausgeschlossen.

Sicherheit für den Aufenthalt im Bunker: Tragen einer FFP2-Maske. Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Schwangeren wird empfohlen die Bunker nicht zu betreten

Fotografien: Christine Reinhold
Fotografien: Christine Reinhold

Hintergrund der Verkaufsaktion

Die Museumssammlung des Freilichtmuseums Beuren, seit dem Jahr 2000 in Bunkern des ehemaligen Bundeswehrdepots untergebracht, muss im Zuge der Renaturierung des Geländes bis 2025 umgelagert werden. Dafür wurden die Sammlungsbestände „Landwirtschaft und Handwerk“ überarbeitet. „Die Einzelobjekte wurden hinsichtlich ihres Verbleibs in den Sammlungen sorgfältig von einem Sachverständigengremium geprüft und anschließend entweder aus dem Bestand ausgegliedert oder dauerhaft in eine neue Lagerhalle in Beuren eingelagert“, erklärt Museumsleiterin Steffi Cornelius.

Die ausgegliederten Gegenstände aus beiden Sammelgebieten, die Interessierte nun erwerben können, werden nicht mehr in der Vermittlungsarbeit des Freilichtmuseums eingesetzt und haben keine externe museale oder gemeinnützige Verwendung gefunden. Die Veranstaltenden freuen sich auf eine rege Beteiligung. „Schließlich sind die alten Gebrauchsgegenstände Teil des materiellen Gedächtnisses unserer Region“, so Dr. Petra Naumann, Sachgebietsleiterin Forschung und Vermittlung, „Sammlungsstücke, die wir im Rahmen der Umlagerung entsammelt haben, erhalten durch eine kreative Weiter- und Wiederverwendung im Privatbereich hoffentlich ein drittes Leben!“

Fotografie: Christine Reinhold
Fotografie: Manfred Schäffler