JÜDISCHES LEBEN

Ausstellung

»Hoffnung in dunkler Zeit« Die Rettung des jüdischen Ehepaares Krakauer in Württemberg 1943 bis 1945

SO 24.06.2018
11:00 Uhr

Erzählt wird die wahre Geschichte eines jüdischen Ehepaares, das in der NS-Zeit zwei Jahre im Verborgenen lebte.

Als Max und Ines Krakauer 1943 von der Gestapo abgeholt werden sollten, begann eine gefährliche Flucht durch Deutschland – von der Ostsee bis nach Württemberg. Lebensgefährlich – nicht nur für sie, sondern auch für ihre Helfer und deren Familien. Hier, in unserem Raum, half die „Württembergische Pfarrhauskette“, eine evangelische Untergrundorganisation, den bedrückten und gehetzten Menschen und rettete vielen das Leben. Vor allem Pfarrhäuser boten den Flüchtlingen einen Schutz vor dem Zugriff der Gestapo. Das Kriegsende erlebte das Ehepaar in einem Pfarrhaus im Remstal.

Der Referent:
Dr. Joachim Hahn ist Pfarrer der evangelischen Landeskirche und Stadtrat in Plochingen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der jüdischen Geschichte im süddeutschen Raum und hat dazu zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderem zur jüdischen Geschichte in Esslingen und Ludwigsburg sowie über Synagogen in Baden-Württemberg.