Einkaufen im Kolonialwarenladen

Kopfbild Lädle Kolonialwaren

Willkommen im Tante-Helene-Lädle

Das Tante-Helene-Lädle befindet sich im Eingangsgebäude des Museumsdorfes und der Einkauf ist unabhängig vom Museumsbesuch möglich. Mitglieder des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren e.V. arbeiten ehrenamtlich im Lädle.

Der ins Museum umgezogene waschechte Kolonialwarenladen von 1929 lockt mit einem großen Warensortiment. Das Angebot reicht von Produkten aus dem Freilichtmuseum, Spezialitäten aus der Region über Spielzeug bis hin zu vielerlei nützlichem Hausrat aus Holz, Keramik und Email.

Sonderverkauf des Tante-Helene-Lädles.

Zur Geschichte des Kolonialwarenladens

Im Jahr 1929 eröffnete Albert Schach einen Kolonialwarenladen in Nürtingen. Zwei große Schaufenster boten seinerzeit Platz, um Ware zu präsentieren. Ein Emailschild „Albert Schach Colonialwaren“ war an der Fassade angebracht und an der Ladentür der Hinweis „Das Mitbringen von Hunden ist polizeilich verboten“. Als Kolonialwaren wurden ursprünglich Lebensmittel wie Reis, Zucker, Kakao, Gewürze und Tee bezeichnet, die in überseeischen Kolonien produziert und nach Deutschland importiert wurden. Luise Schach, Ehefrau von Albert Schach, arbeitete hinter der Ladentheke, später Tochter Helene.

Helene Schach stand 47 Jahre, von 1945 bis 1992, im Laden des Gemischtwarenladens. Mit dem Tod von Helene Schach kam 1992 die komplette Ladeneinrichtung aus dem Jahr 1929 in die Sammlung des Freilichtmuseums Beuren. 1997 wurde der Laden dann im Rahmen eines Projektes des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren e.V. im Museumsdorf eingerichtet. Seither lebt der Kolonialwarenladen Schach als „Tante-Helene-Lädle“ im Freilichtmuseum Beuren weiter. Seit 2014 ist das Lädle im Eingangsgebäude zu finden.

Außenansicht des Kolonialwarenladens Schach an seinem Originalstandort in der Werastraße in Nürtingen.