ERLEBEN
Gemeinschaftseinrichtungen im dörflichen Alltag
Gemeinschaftseinrichtungen im dörflichen Alltag
Gemeinsam angepackt – von Backhäusern und Maschinenringen
Vieles wurde früher im Dorf zusammen angepackt: im Back- oder Waschhaus, mit der Gemeinschaftsgefriere. Die Allmende konnte als gemeinsames Dorfgrundstück von allen Bauern genutzt werden. Als Notgemeinschaft half man sich gegenseitig, denn man konnte selbst schnell in eine schwierige Lage kommen. Den Wöchnerinnen brachten die Nachbarinnen eine kräftigende Suppe und bei Schlachttagen wurde abwechselnd die Metzelsuppe ausgetragen. Später teilte man sich mit Maschinenringen und in Genossenschaften die knappen Ressourcen und teuren Gerätschaften auf und versuchte das Risiko auf mehrere Schultern zu verteilen.
Kulturwissenschaftlerin Felicitas Wehnert führt die Museumsgäste zu den Gemeinschaftseinrichtungen in unserem Museumsdorf und erläutert auf lebendige Art und Weise, wie Gemeinschaft auf dem Dorf in vergangenen Zeiten gelebt wurde.
Das anschließende Scheunencafé mit Agrarwissenschaftler Reiner Doluschitz bietet Raum, bei Kaffee und Kuchen zu diskutieren, was sich bis heute erhalten hat, was sich verändert hat und was wir vielleicht aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen können.
Anmeldung: keine Voranmeldung notwendig
Treffpunkt: Öschelbronner Platz
Zielgruppe: Erwachsene
Dauer: ca. 60 Minuten