Handwerk hautnah
FR 01.05. 11:00–17:00 UHR
SO 02.08. 11:00–17:00 UHR
Das Freilichtmuseum zeigt altes Handwerk. Jeweils rund ein Dutzend verschiedene Handwerkerinnen und Handwerker präsentieren ihre Gewerke und laden Familien, Großeltern, Kinder und alle Neugierigen dazu ein, traditionelles Handwerk aus nächster Nähe zu entdecken.
Erleben Sie selten gewordene oder fast ausgestorbene Techniken mit Mitmachaktionen, Vorführungen und Verkaufsständen. Dabei rückt nicht nur die Bewahrung historischer Arbeitsweisen in den Fokus, die Handwerkerinnen und Handwerker vermitteln zugleich Wertschätzung für Handarbeit und die vor Ort entstehenden Produkte.
PROGRAMM AM SO 02. AUGUST:
- Bei der Bandweberin kann man nicht nur verschiedene Webtechniken kennenlernen, sondern auch einen Blick in die Knopfwerkstatt werfen.
- Neben selbstgenähten Textilien kann bei der Schneiderin auch eine Nähmaschine mit Pedalantrieb ausprobiert werden.
- Im Webkeller wird noch fast genauso gearbeitet wie in Laichingen vor 200 Jahren.
- Der Imker entnimmt um 12 Uhr und um 14:30 Uhr den Honig aus den Waben und schleudert ihn vor Ort.
- An der Drehbank der Drechslerin kann eine durchaus filigrane Art der Holzbearbeitung bestaunt werden.
- Ob als Springseil, als Leine für den Hund oder zum Befestigen: Seile sind vielseitig einsetzbar. Bei der mobilen Seilerei können Besuchende ein eigenes Seil drehen.
- Ebenfalls sehr filigran geht es bei den Bürstenmachern zu, die in Handarbeit Besen und Bürsten fertigen.
- Siebdruck ist ein vielseitiges Verfahren, bei dem Farbe mithilfe eines feinmaschigen Gewebes auf Stoff übertragen wird. Besuchende können hier ein T-Shirt oder einen Beutel bedrucken.
- Die spindelartigen Klöppel verleihen dem Klöppeln seinen Namen und geben dem Stoff während der Herstellung ein besonderes Aussehen. Bei der Klöpplerin gibt es nicht nur Informationen zum Handwerk, sondern auch die Möglichkeit, einen Schlüsselanhänger herzustellen.
- Der Dorfschmied war früher einer der wichtigsten Handwerker, denn an Haus und Hof war immer Bedarf für Werkzeuge, Beschläge, Schlösser und mehr.
- In der Streuobstwiese entstehen aus Lehm wunderschöne Baumgesichter.
An den meisten Ständen darf nicht nur zugeschaut, sondern auch selbst mitgemacht werden – ein besonderes Erlebnis vor allem für Kinder. Andere Handwerker bieten ihre liebevoll gefertigten Waren zum Verkauf an: langlebige, nachhaltige Produkte mit Geschichte.
Viele der Stände befinden sich in den angenehm kühlen historischen Museumsgebäuden. Kalte Keller, luftige Scheunen und viel Naturschatten ermöglichen auch im Hochsommer eine kleine Abkühlung.
Kulinarisches Angebot
Die Museumsgastronomie von Leben inklusiv e.V. versorgt die Gäste in der Gartenwirtschaft, dem „Inkulinarium“ mit Speisen, Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Außerdem bietet das Backteam des Freilichtmuseums mit süßen und salzigen Leckereien aus dem holzbefeuerten, historischen Backhaus aus Esslingen-Sulzgries an. Herzhafte Gerichte von Arpino Foodservice, Waffeln und Most vom Streu|Obst|Gut und Bauernhofeis vom Sulzburghof runden das Angebot ab. Darüber hinaus stehen den Museumsgästen zwei Grillstellen ohne Reservierung zur Verfügung und zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verzehr der selbstmitgebrachten Vesper ein.
Parkplatz & Pendelbus
Am Freitag, 01. Mai und am Sonntag, 02. August steht in Owen bei der Firma Leuze (Straße “In der Braike”) ein Ausweichparkplatz zur Verfügung. Von dort bringt ein kostenloser Pendelbus die Gäste ab 10:30 Uhr regelmäßig zum Freilichtmuseum und wieder zurück. Der bisherige Ausweichparkplatz im Tiefenbachtal besteht nicht mehr; dort gibt es auch keinen Pendelbus.